Beratung im Alter

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Die Zeiten, in denen sich vornehmlich junge Paare trennten, sind vorbei. Alter und Lebenserfahrung sind kein Garant für eine stabile Ehe. Die gesellschaftlichen Wandlungen haben auch die langjährigen Ehen erreicht.

Die Lebenswenden „Kinder aus dem Haus“ und „Ruhestand“ mutieren oft zum ehelichen Krisenherd, der das Beziehungshaus Ehe leicht in Brand stecken kann.

Wegen der vielen Belastungen im Beruf und in der Familie hatte man sich aber so „durch gewurstelt“ oder wirkliche Konfliktlösungen vermieden.

Die Frau wünscht einen Neubeginn: Zeit und Gespräch miteinander, Gäste einladen, Theater, Reisen, Studium für Ältere, Hobbys pflegen …

Der Mann neigt dazu, den Begriff „Ruhestand“ wörtlich zu nehmen.

Die Frau sieht sich existentieller Aufgaben der Erziehung und Fürsorge beraubt.

Der Mann mischt sich plötzlich wie in Loriots „Papa ante Portas“ in Dinge ein, die vorher ohne ihn gut liefen.